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23.08.2019, 09:00 Uhr
Zügiger Radwegbau stockt vor Eisenbahnbrücke
Auf seiner Sommertour durch die Gemeinde Cremlingen zeigten CDU-Vorstandsmitglieder dem Abgeordneten und Vizepräsidenten des Niedersächsischen Landtages Frank Oesterhelweg die Baustelle des Radweges von Cremlingen nach Hordorf.
Diskussion über Radwegausbau nach Hordorf

Bereits mehrfach wurde in den Medien über dieses für den Radverkehr so wichtige Projekt berichtet. Diese Radwegverbindung wurde nicht erst in der letzten Legislaturperiode als besonders vordringlich gesehen, gab es hier doch schon einen tragischen Unfall mit einer zu Tode gekommenen Radfahrerin. Der im Bau befindliche Radweg musste schon immer in Kombination mit einer Erweiterung des Bahnüberganges gesehen werden, um den Radfahrern eine doppelte sehr gefährliche Querung der Landesstraße zum Passieren der Bahntrasse zu ersparen. Als bekannt wurde, dass die Deutsche Bahn Investitionsmittel zur Erweiterung des Bahnüberganges um eine Schrankenanlage für Radfahrer zusagte, hatte die Gemeinde Cremlingen nicht gezögert, das Heft des Handelns in die Hand zu nehmen. Obwohl für den Radwegausbau einer Landesstraße nicht zuständig, beschloss der Gemeinderat, mit dem Radwegbau auf eigene Rechnung zu beginnen.

Als traditioneller Befürworter und Unterstützer für Radwege im ländlichen Raum ließ sich Frank Oesterhelweg erläutern, dass der neue Radweg von Cremlingen in Richtung Hordorf noch nicht einmal die Eisenbahnbrücke über die Weddeler Schleife erreichen wird. Grund ist die fehlende Mittelfreigabe des Landes Niedersachsen für den weiteren Ausbau der Landesstraße. Hier wird noch mancher Einsatz mit Einflussnahme nötig sein, um Radfahrern einen vollständigen sicheren Weg zwischen Cremlingen und Hordorf zu ermöglichen.